WEINIG EasyScan RL: Wirtschaftliche Auftrennoptimierung mit Sinn und Verstand

WEINIG EasyScan

Von allen Prozessschritten der Massivholzbearbeitung bietet der Zuschnitt das größte Optimierungspotenzial. Kein Wunder, dass viele Betriebe hier ansetzen, um ihre Fertigungslinien leistungsfähiger zu machen. Dem Einsatz der Scanner-Technologie kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Die Fehlerdetektion mittels Kamera und Laser ist ein höchst effizientes Instrument im Wettbewerb um die höchste Produktivität, die beste Qualität und die kürzesten Lieferzeiten. Für den Scanner sprechen Schnelligkeit und Genauigkeit. 

Daraus resultieren höhere Wertschöpfung, gleichmäßig hohe Produktqualität und mehr Gewinn. In größeren, modernen Unternehmen ist der Scanner deshalb schon längst integraler Bestandteil der Zuschnittanlage und hat die manuelle Werkstückbegutachtung abgelöst. Kleinere Unternehmen tun sich dagegen manchmal noch schwer mit dem Schritt ins digitale Zeitalter der Fertigung. Besonders in punkto Wirtschaftlichkeit gibt es Vorbehalte. Der Weinig EasyScan RL ist jetzt angetreten, alle noch vorhandenen Bedenken zu zerstreuen.

Mit seiner erweiterten 2D-Optimierung ist der CombiScan Evo R eine enorme Bereicherung für Ihre Auftrennsäge. Durch die Optimierung nicht nur nach Breite sondern nach Produkt wird die Auftrennentscheidung wesentlich verbessert. Mit den Möglichkeiten diesen Systems, kann die mit Laser gesteuerte Breitenoptimierung bei Weitem nicht mithalten.

Die einfache Optimierung ist der Schlüssel zu einer effizienten Produktion. In der leistungsfähigen Optimierung können verschieden Qualitäten und Zonen angelegt und zu Endprodukten zusammengefügt werden. Produkte und Qualitäten werden dabei in einer Datenbank gespeichert und können jederzeit per "Drag-and-Drop" ausgewählt werden. Die logische Benutzerführung des Scanners vereinfacht die Einstellung und ist so für jeden Mitarbeiter leicht bedienen.

Die Sensoroptionen wurden vom erfolgreichen EasyScan C übernommen, so dass auch für den EasyScan RL eine vielfältige Auswahl an Sensoren und Optionen zur Verfügung steht. Aufgrund der Eigenheiten des Auftrennens findet die Bilderfassung und Optimierung zudem nur auf der Ober- und Unterseite statt.


Das bietet Ihnen die WEINIG EasyScan Serie

Wirtschaftliche Auftrennoptimierung mit Sinn und Verstand

Gut zu wissen

Auftrenn-Optimierung schnell erklärt

WEINIG CombiScan Evo
WEINIG CombiScan Evo
WEINIG CombiScan Evo

Step 1: LuxscanLine Scanner basieren auf verschiedenen Sensoren, wie z. B. Laser und Farbkameras oder Röntgen. Ihr WEINIG Experte definiert die passenden Sensoren sowie deren beste Kombination, abgestimmt auf Holzarten, Oberflächenbeschaffenheit und geforderte Leistung. Unser Ziel ist es, die bestmögliche Informationsqualität für die Kundenanwendung zu erhalten.

Step 2: Die Bildverarbeitung übernimmt die hoch entwickelte OptiCore Software. Sie erkennt und bestimmt Defekte sowie Farbabweichungen auf dem Brett. Hierbei sichern die ideal abgestimmten Sensordaten die optimale Datenverarbeitung und Defekterkennung.

Step 3: Die Optimierung durch die leistungsfähige OptiCore Software ermittelt die beste Lösung beim Auftrennen. Sie berücksichtigt dabei die verschiedenen Kundenwünsche und Qualitätsanforderungen. Basierend auf den exakten Brettdaten, die während der Bildverarbeitung ermittelt wurden, wird das Brett anhand der Kundenanforderungen optimiert. Dabei kann eine quasi unbegrenzte Anzahl an Qualitäten und Produkten definiert werden. So können auch komplexe Produkte ideal optimiert werden. Dies erlaubt es, fast jede Art von Endprodukt herzustellen.

Layoutvorschläge EasyScan R

Der EasyScan R ist für eine Auftrennsäge geeignet.

Die Sensoren: Schlüssel zum Erfolg

Alle Sensoren werden durch ein staubdichtes Gehäuse ideal geschützt. Als Standardsensoren sind unsere Laserkameras in jedem System verbaut. Mit der schnellsten am Markt verfügbaren Geschwindigkeit garantieren sie eine hohe Auflösung und beste Ergebnisse. Durch die stetige Weiterentwicklung dieses industriellen Sensorsystems wird die Leistung kontinuierlich gesteigert. Diese Technik dient zur Erkennung von Defekten wie Äste, Markröhren, Risse etc. Durch ein ausgefeiltes Lasersystem werden auch 3D-Oberflächenfehler wie Löcher und Waldkanten sicher erkannt.

Zusätzlich verbessern Farbmodule optional die Erkennung des Scanners. Farbdefekte ebenso wie Risse und Insektenlöcher werden noch zuverlässiger als zuvor erkannt.

OptiCore: Der neue Benchmark in der Welt der automatisierten Optimierung

WEINIG CombiScan Evo

Neben den Sensoren wie Laser- und Farb-Kameras, Röntgen, Krümmungsvermessung, etc. spielt die Software die größte Rolle bei der Kappoptimierung. Hierbei kommt es auf einfache Bedienung, Komfort und Entscheidungssicherheit an. 

Das System soll einfach zu verstehen, intuitiv zu bedienen und verlässlich in Verfügbarkeit und Leistung sein. Durch die OptiCore-Software, werden all diese Punkte erfüllt. Durch seine optische und operative Anlehnung, an die OptiCom Direct Software von DIMTER, ist die Bedienung beider Maschinen quasi identisch. Dazu bietet OptiCore auch weiterhin die bewährte Optimierungsstruktur, die es erlaubt, Ihre Produktion so einfach und schnell zu erstellen wie zu fertigen.

OptiCore ist in der Lage, eine unbegrenzte Anzahl an Produkten und Qualitäten zu verarbeiten. Durch die einfache Beschreibung der Qualitäten mittels Zonen, wird dabei einerseits die Ausbeute gesteigert und andererseits der Kunde in die Lage versetzt, eine größere Diversifikation in den Produkten zu erreichen. So können durch genaueste Beschreibung der Qualitäten, mehr spezifizierte Produkte produziert werden. Durch die damit gepaarte hohe Genauigkeit in der Vermessung der Holzmerkmale, wird Ihre Rohware deutlich effizienter genutzt. Die verschiedenen Optimierungsmodi – Optimierung nach Wert, Ausbeute oder Produktionsziel – machen die Scannertechnologie noch interessanter. So können Produktionsziele festgelegt werden, die in der Folge gleichzeitig abgearbeitet werden. Die Produktion von Aufträgen mit Stücklisten, stellt so kein Problem mehr dar. Durch eine gemeinsam genutzte Softwareoberfläche ergeben sich auch Synergie-Effekte in der Steuerung der Maschinen. So können die Füllstandsinformationen der OptiCut Stacker auch in der Optimierung mit berücksichtigt werden. Dies ist nur ein weiteres Beispiel für aktuelle WEINIG Hochtechnologie. So sind Sie jederzeit für zukünftige Aufgaben und Herausforderungen gerüstet.

OptiLink: Ideale Optimierung durch verknüpfte Prozesse

Der Einsatz von komplexen Fertigungsprozessen war schon immer eine schwierige Aufgabe. Die Verknüpfung von verschiedenen Anwendungen und Produktionslinien erschwert den Informationsfluss. OptiLink wurde entwickelt, um das Produktionsmanagement durch Zentralisierung der Informationen zu optimieren. Durch einen einzigen Zugang zu allen Informationen ist die Just-in-time Produktion keine komplexe Aufgabe mehr. OptiLink verringert Bedienfehler und reduziert den Lagerbestand an Halbfertigwaren. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle und einfache Datenverwaltung im Zusammenhang mit ERP Systemen. Basierend auf ausgeklügelten Statistikfunktionen wird so die Produktion auch in Losgröße 1 ermöglicht. Obwohl OptiLink ursprünglich zur reinen Verbindung von Kapp- und Auftrennscannern entwickelt wurde, ist nun die Verbindung zu vielen weiteren Maschinen im Zuschnittbereich möglich.


Erweiterungsoptionen

Faseranalyse: Maximale Schnittgenauigkeit

Ein wichtiger Bestandteil der Optimierung von Ausbeute und Wertschöpfung ist die genaue Schnittposition, speziell bei Keilzinkprodukten. Der Punktlaser, ermöglicht diese Genauigkeit und verbessert die Erkennung vor allem auf rauen Oberflächen. Die Schnittposition wird durch Winkel und Größe der Punkte entscheidend verbessert. Stabile Keilzinkungen sind so gesichert. Der Punktlaser ist für Hart- und Weichholz verfügbar.


WEINIG CombiScan Evo

Automatische Kamerapositionierung und Verarbeitung von fallenden Breiten

Die automatische Kamerapositionierung verfährt alle Kameras in die ideale Position und garantiert so die optimale Bildqualität und Auflösung. Sie verhindert Bedienfehler und reduziert so Produktionsausfälle auf ein Minimum.

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OptiLink: Ideale Optimierung durch verknüpfte Prozesse

Der Einsatz von komplexen Fertigungsprozessen war schon immer eine schwierige Aufgabe. Die Verknüpfung von verschiedenen Anwendungen und Produktionslinien erschwert den Informationsfluss.

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Referenzen

Punktlandung

Foto: BSH-Produktion auf Tastendruck: Die Stabilame-Verantwortlichen haben eine clevere Lösung gefunden.

Vom krummen, verdrehten Balken zum geraden, optisch ansprechenden BSH-Produkt ist ein schwieriger Weg. Schneller Durchlauf ist weniger gefragt, als das korrekte Ergebnis. Stabilame in Belgien erreicht mit einem Einstiegsscanner die perfekte Qualität. 

Rustikale, ästhetische Optik ist bei den Lamellen gefordert, die Stabilame für BSH-Produkte und Blockhauswände herstellt. Kleinere Holzfehler werden toleriert, aber gerade muss das Werkstück sein. Dies ist bei Durchmessern bis zu 60 cm und großen Längen gar nicht so einfach. Mechanisches „Durchdrücken“ bietet sich nicht an. Mit einer listigen, aber wenig aufwendigen Lösung erreicht Stabilame trotzdem ein perfektes Ergebnis. Überraschend dabei: Basis ist Scanner-Technologie, die sonst eher in schnellen Bearbeitungen zuhause ist. Und mehr noch: Mit den WEINIG Modellen ShapeScan und EasyScan erweist sich sogar kompakte Einstiegstechnologie als völlig ausreichend für die anspruchsvolle Anwendung. Im ShapeScan misst ein Sensor zunächst Krümmung und/oder Verdrehung der festigkeitssortierten Ware. Die ermittelten Daten fließen in die anschließende Optimierung im EasyScan mit ein. Dann arbeitet die WEINIG OptiCut 450 Quantum die Schnittliste nach der vordefinierten Qualität ab. Bei Stabilame ist man begeistert. Vor allem, weil die Anlage inklusive Beschickung sogar mannlos im Durchlauf arbeiten kann. Die Palette mit dem Rohholz muss dann nur noch vorn entstapelt werden.

Foto:
BSH-Produktion auf Tastendruck: Die Stabilame-Verantwortlichen haben eine clevere Lösung gefunden.


Einsatzbereiche

Palettenfertigung

WEINIG Anwendungen

Die Europalette ist zum unverzichtbaren Hilfsmittel für den Transport von Waren und Gütern geworden. Ein entsprechend attraktives Marktsegment ist die Herstellung von Paletten. Palettenhölzer werden jedoch nicht nur vierseitig ausgehobelt, sondern besitzen Fasen, die es dem Stapler erleichtern mit der Gabel die Palette aufzunehmen.

Für die Palettenfertigung bietet WEINIG eine sehr effiziente Lösung, nämlich die Tauchspindel, die in das Werkstück ein- und wieder austaucht. Grundlage dafür ist eine genaue Vermessung, die es ermöglicht, dass die Tauchspindel im richtigen Moment getaktet wird. Die Parameter der Fase, Länge und Position am Werkstück, können durch den Maschinenbediener definiert werden.

Die WEINIG-Lösung mit der exakten Vermessung und der dynamischen Spindel sorgt dafür, dass sich alle Fasen mit derselben Länge an derselben Position am Werkstück befinden. Zudem sind Ein- und Austauchstrecke gleich lang. Dadurch erfüllt WEINIG alle Anforderungen, um Paletten von hoher Qualität auf wirtschaftliche Weise zu fertigen.

Konstruktionsvollholz

WEINIG Anwendungen

Die Bedeutung von Massivholz als Baustoff wächst in den letzten Jahren stetig. Gerade für Sichtflächen besteht dabei ein hoher Anspruch an die Oberflächenqualität. Das größte Anwendungsgebiet sind Balken, die vierseitig gehobelt und gefast sind.

Je nach Ihren Anforderungen bietet WEINIG die passende Lösung von einer Kleinmaschine bis zu einer großen Anlage, die jedoch eines gemeinsam haben: eine hohe Flexibilität dank des 90°-Faseaggregats.

Das Faseaggregat dient dazu die vierte Fase am Balken zu fertigen, nachdem die anderen Fasen von den Vertikalspindeln und der oberen Horizontalspindel erzeugt wurden. Die Steuerung des Faseaggregats ermöglicht einen schnellen Dimensionswechsel, sowie eine Veränderung der Fasenstärke ohne Werkzeugwechsel und rein durch die Positionierung der Spindeln.

Mit dieser Technologie ermöglicht WEINIG einem Kleinunternehmen dieselbe Wirtschaftlichkeit wie einem Großunternehmen. 

Brettschichtholz

WEINIG Anwendungen

Hobeln von BSH-Lamellen

Brettschichtholz wird in den letzten Jahren vermehrt im Holzbau eingesetzt und so kommt auch dem Hobeln von BSH-Lamellen eine immer größere Bedeutung zu. Dabei kommt es darauf an, bei hoher Vorschubgeschwindigkeit eine verleimfähige Oberfläche bei möglichst geringer Spanabnahme zu erzielen. Selbst die Krümmung der Hölzer spielt hier keine Rolle und kann erhalten bleiben, da die Lamellen im Anschluss verleimt und schließlich nochmal finishgehobelt werden.

WEINIG stellt sich dieser Herausforderung mit innovativer Maschinentechnik. Die Kombination aus schräg stehenden Horizontalspindeln und schwimmenden Vertikalspindeln ermöglicht das Hobeln der Lamelle bei minimaler Spanabnahme an allen vier Seiten und unter Beibehaltung der Holzkrümmung. Diese WEINIG-Lösung steigert die Materialausbeute und somit auch die Ressourceneffizienz.


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Downloads

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Prospekt EasyScan (PDF, 1 MB)

Technische Daten

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